Weiter modernisieren und spezialisieren

Krankenhaus St. Hubertus-Stift Bedburg erweitert Behandlungsspektrum
Bereits im Herbst dieses Jahres wurden Pläne zu einer Kooperation mit Ärzten des MarienHospitals Erftstadt ins Auge gefasst. Jetzt hat das Vorhaben konkrete Form angenommen:
Ab 4. Januar 2022 können sich PatientInnen am Bedburger Standort zu Spezialsprechstunden rund um die Allgemein- und Viszeralchirurgie anmelden. Das Team von Chefarzt und Ärztlichem Direktor Dr. med. Anton Rausch (Bedburg) wird dann ergänzt durch Lampros Iskos (chirurgischer Chefarzt Marien-Hospital Erftstadt), u.a. Facharzt für Viszeralchirurgie, der mit seinem spezialisierten Team ein zusätzliches Angebot nach Bedburg bringen wird. „Da wir unser Haus in 2021 sowohl mit High-Tech-Anlagen bei bildgebenden Verfahren als auch mit modernisierten Patientenzimmern ausgestattet haben, können wir eine hochwertige medizinische Behandlung und ortsnahe Versorgung sicher stellen“, sagt Dr. Rausch. „Zusätzlich zu den bisherigen Schwerpunkten - wie zum Beispiel dem Endoprothetikzentrum - steht jetzt auch die Viszeralchirurgie im Fokus.“

dr.rausch dr.iskosPatientenvorteil: minimalinvasive Eingriffe
Ein besonderes Plus bietet die Erfahrung bei der minimalinvasiven Chirurgie. „Unser Leistungsspektrum umfasst alle Regeleingriffe der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Wenn möglich und medizinisch vertretbar führen wir die meisten Eingriffe minimalinvasiv, also mit der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie durch“, erläutert Iskos. „Dabei profitieren unsere Patienten von diversen Vorteilen im Vergleich zu einem offenen Eingriff: geringere Schmerzen nach der Operation, kleinere Narben, geringere Beeinträchtigung des Immunsystems, schnellere Erholung und Mobilisation.“

Tumorchirurgie
Auch die Tumorchirurgie kann im Bedburger Krankenhaus auf hohem Niveau durchgeführt werden. „Neben der Behandlung von Darmkrebs führen wir Diagnostik und Therapie bei Tumorerkrankungen der Körperoberfläche und des Bauchraums durch. Die Diagnostik fußt mithilfe der neu angeschafften High-Tech-Geräte auf der radiologischen Bildgebung (Ultraschall, Computertomografie, Kernspintomografie). Ferner kommen die Endoskopie (Magen- und Darmspiegelung), die Ermittlung laborchemischer Tumormarker und feingewebliche Untersuchungen von Probebiopsien zum Einsatz. „Die Tumordiagnose eines jeden Patienten erörtern wir bei unserer interdisziplinären Tumorkonferenz“, erklärt Dr. Rausch. „Dort entwickeln wir gemeinsam mit den Vertretern aller beteiligten Fachdisziplinen eine individuelle Therapieempfehlung.“ Durch die enge Zusammenarbeit des Krankenhauses St. Hubertus-Stift Bedburg mit den ambulanten onkologischen und strahlenmedizinischen Zentren wird eine gute Anbindung und Weiterbetreuung der PatientInnen sichergestellt.

Darmkrebs und Koloproktologie
Dickdarm- und Mastdarmkrebs gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Dank der modernen Medizin ist Darmkrebs heute in bis zu neunzig Prozent der Fälle heilbar. „Wenn eine Operation und unter Umständen eine begleitende medikamentöse und strahlentherapeutische Behandlung notwendig ist, begleiten wir unsere PatientInnen von Anfang an bis zum Abschluss der Behandlung“, versichern Rausch und Iskos. Auch bei Verdacht auf eine koloproktologische Erkrankung können PatientInnen am Krankenhaus St. Hubertus-Stift Bedburg Hilfe finden. „Es erfolgt zunächst eine Basisuntersuchung mit Enddarmspiegelung und Mastdarmspiegelung. Dadurch können wir die meisten Probleme des Enddarmes und des Beckenbodens bereits diagnostizieren“, wissen die Kooperationspartner.

Operationsmethoden mit schmerzvermindertem Effekt
Das umfangreiche Behandlungsspektrum umfasst folgende Krankheitsbilder und Therapieoptionen: Therapie der Analfissur (Afterriss), Therapie der Analfistel und des Analabszesses, operative Therapie bei Hämorrhoiden. Hierbei haben die Operateure Erfahrung mit der OP nach Milligan-Morgan, die eine Reduktion der Schmerzen im Anschluss verspricht. Ebenfalls gehört die sogenannte Staplerhämorrhoidektomie nach Longo zum Anwendungsspektrum der Spezialisten, wonach der Eingriff in Teilnarkose durchgeführt werden kann. Auch hier ist im Nachhinein eine starke Verminderung der Schmerzen zu erwarten. PatientInnen, die eine Behandlung gegen Feigwarzen, eine Entfernung von Adenomen und kleinen Tumoren, Perianalvenenthrombosen oder mit Steißbeinfistel zu kämpfen haben, dürfen in Bedburg ebenfalls mit einer Behandlung auf neustem medizinischen Stand rechnen (Pit Picking nach Bascom, plastische Deckung nach Karidakys). „Wir können ein multimodales und interdisziplinäres Therapiekonzept bei Tumoren der Afterregion und des Enddarms vorhalten“, kündigen Rausch und Iskos an. Und einen Appell schließen sie an: „Die benannten Themen sind oft schambesetzt. Für uns als Ärzte aber ist klar: Auch diese Körperregionen können erkranken und müssen manchmal schnell und bestmöglich behandelt werden. Zögern sie also bitte nicht, unsere Sprechstunde in geschützter Atmosphäre in Anspruch zu nehmen.“ Die familiäre Atmosphäre im Bedburger Haus gekoppelt an die moderne medizinisch-technische Ausstattung bietet eine Umgebung, in der die Betroffenen vertrauensvoll genesen sollen.

Sprechstunde: St. Hubertus-Stift GmbH, Klosterstraße 21a, 50181 Bedburg,
Dienstags und donnerstags, 9-12 Uhr
Anmeldung : 02272 / 404-210

Bild: Der Chefarzt des Marien-Hospitals Erftstadt Lampros Iskos (Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Facharzt für Viszeralchirurgie) wird künftig das Team um Chefarzt Dr. med. Anton Rausch (Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Chirurgie, Notfallmedizin) am Krankenhaus St. Hubertus-Stift Bedburg ergänzen. Mit der Spezialisierung auf Allgemein- und Visceralchirurgie will das Bedburger Krankenhaus ein weiteres Angebot zur hochwertigen ortsnahen Versorgung machen.

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