Abteilung für Chirurgie und Praxis Orthopädie Bedburg für Hüfte und Knie zertifiziert

Die chirurgische Abteilung am St.-Hubertus-Stift Bedburg hat bereits seit 1996 einen Schwerpunkt auf die endoprothetische Versorgung der Patienten gelegt.

Seither hat sich die Abteilung stetig weiter entwickelt, modernisiert und als leistungsstarke Anlaufstelle erwiesen. Viele Kooperationen mit weiteren Spezialisten der Region komplettieren inzwischen das Leistungsspektrum. Aus der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhaus ist nun ein weiterer Kompetenznachweis erwachsen:

Das Hospital hat zusammen mit der Praxis Orthopädie Bedburg, Dr. med. Harald Bitschnau und Dr. med. Maike Busch, nach einem externen Prüfverfahren die Urkunde über die Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum Bedburg/Erft erhalten. Die Prüfung erfolgte durch endoCert*.

„Wir im Bedburger St. Hubertus-Stift haben uns seinerzeit im Umkreis als erste auf die Endoprothetik fokussiert und dann erfolgreich vorangetrieben“, sagt Dr. med. Anton Rausch, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Chirurgie. „Der Bedarf an endoprothetischer Leistung ist seither kontinuierlich angestiegen. Als spezialisierte Ansprechpartner vor Ort haben wir jetzt mit der Zertifizierung neben den zufriedenen Patientenstimmen eine zusätzliche, fachliche Bestätigung erhalten. Die Prüfkommission hat uns eine hohe Leistungsfähigkeit bescheinigt.“ Maßgeblich beteiligt am Zertifizierungsprozess waren neben Sektionsleiter Volker Steinkopf und Dr. Rausch die zwei weiteren Hauptoperateure und Kooperationspartner am Bedburger Hospital: Dr. med. Maike Busch als Fachärztin für Orthopädie und Rheumatologie sowie der Koordinator des Zentrums Dr. med. Harald Bitschnau als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Beide sind als Oberärzte der Klinik angestellt sowie in ihrer Praxis Orthopädie Bedburg niedergelassen.

Schmerzfrei in Bewegung
„Knie- und Hüftgelenke gehören zu den am meisten belasteten Gelenken“, so Dr. Rausch. „Mit fortschreitendem Alter und bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Arthrosen) sowie nach Verletzungen kann es notwendig werden, eine implantierte Prothese einzusetzen. Verlorene Funktionen des Kniegelenks sowie des Stützapparates können so ersetzt werden. Mit unserem Leiter der Sektion Endoprothetik Volker Steinkopf und den beiden Hauptoperateuren Dr. Busch und Dr. Bitschnau konnten wir vielen Patientinnen und Patienten wieder zu guter Lebensqualität verhelfen. Schmerzfreie Bewegungsfähigkeit ist immer das Ziel.“

Viel Erfahrung bietet Sicherheit
Je nach Schwere der jeweiligen Schädigung werden im EndoProthetikZentrum Bedburg/Erft partielle oder totale Knieprothesen verwendet. Es werden modernste Implantate benutzt, die sowohl zementiert als auch zementfrei eingesetzt werden können. In der Hüftchirurgie kommen zunehmend knochensparende Implantate zum Einsatz, um bestmöglich auf eventuell notwendige Wechseloperationen vorbereitet zu sein. Die komplette Betreuung der Hüft- und Knie- Endoprothetik wird im St. Hubertus-Stift sowie in der Praxis Orthopädie Bedburg von der Operationsvorbereitung bis hin zur Nachsorge auf höchstem Standard geleistet. Darüber hinaus bietet das Haus auch eine umfassende Versorgung im Bereich der Endoprothetik aller Extremitätengelenke, wie z.B der Schulter und des Ellenbogengelenkes durch Dr. med. Harald Bitschnau und Dr. med. Maike Busch an.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat dem St. Hubertus-Stift in Ihrem Klinikkompass mehrfach eine herausragende Qualität, insbesondere in der Hüftendoprothetik, bescheinigt.

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*Info endoCert:
In Anlehnung an bewährte Initiativen zur Zentrenbildung bei der Behandlung wichtiger Erkrankungen anderer Fächer („Krebszentren“, „Brustzentren“, „Traumazentrum“ etc.) wurde ein Modell zur Zertifizierung eines EndoProthetikZentrums entwickelt, das sich auf die nachweisliche Durchführung von qualitätsfördernden Behandlungselementen in der endoprothetischen Versorgung der großen Gelenke stützt. Damit wird eine der bisherigen ungeregelten Versorgungsstruktur überlegene, medizinische Qualität, Patientenorientierung und wirtschaftliche Effizienz angestrebt.

Mit der Initiative sollen einheitliche Anforderungen an die endoprothetische Versorgung formuliert werden. Dies betrifft u.a. die Faktoren:

  • Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie
  • Anzahl der Eingriffe bezogen auf unterschiedliche Indikationen
  • Strukturmerkmale der Patientenversorgung (Bettenzahl, apparative Ausstattung, Zahl der beschäftigten Mitarbeiter, etc.)
  • Beteiligung an Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Wissenschaftliche Aktivität

Der EndoCert-Zertifizierungsprozess stellt die Gesamtheit aller Tätigkeiten rund um die Überprüfung der Konformität der Einrichtungs-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität dar. Prüfkriterien für die Zertifizierung von EndoProthetikZentren sind die durch die Fachgesellschaft formulierten Anforderungen.

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