Moderne Medizin in familiärer Atmosphäre

EndoProthetikZentrum Bedburg/Erft

Abteilung für Hüfte, Knie und Schulter zertifiziert

Die chirurgische Abteilung am St.-Hubertus-Stift Bedburg hat bereits seit 1996 einen Schwerpunkt auf die endoprothetische Versorgung der Patienten gelegt.

Seither hat sich die Abteilung stetig weiter entwickelt, modernisiert und als leistungsstarke Anlaufstelle erwiesen. Viele Kooperationen mit weiteren Spezialisten der Region komplettieren inzwischen das Leistungsspektrum. Jetzt hat das Hospital nach einem externen Prüfverfahren durch endoCert* die Urkunde über die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum erhalten. „Wir im Bedburger St. Hubertus-Stift haben uns seinerzeit im Umkreis als erste auf die Endoprothetik fokussiert und dann erfolgreich vorangetrieben“, sagt Dr. med. Anton Rausch, Ärztlicher
Leiter und Chefarzt der Chirurgie. „Der Bedarf an endoprothetischer Leistung ist seither kontinuierlich angestiegen. Als spezialisierte Ansprechpartner vor Ort haben wir jetzt mit der Zertifizierung neben den zufriedenen Patientenstimmen eine zusätzliche, fachliche Bestätigung erhalten. Die Prüfkommission hat uns eine hohe Leistungsfähigkeit bescheinigt“, so Dr. Rausch.

Schmerzfrei in Bewegung
„Knie- und Hüftgelenke gehören zu den am meisten belasteten Gelenken“, erklärt Dr. Rausch den Hintergrund. „Mit fortschreitendem Alter und bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Arthrosen) sowie nach Verletzungen kann es notwendig werden, eine implantierte Prothese einzusetzen. Verlorene Funktionen des Kniegelenks sowie des Stützapparates können so ersetzt werden. Mit unserem Spezialisten und Leiter der Sektion Endoprothetik Dr. Volker Steinkopf konnten wir vielen Patientinnen und Patienten wieder zu guter Lebensqualität verhelfen. Schmerzfreie Bewegungsfähigkeit ist immer das Ziel.“

Viel Erfahrung bietet Sicherheit
Je nach Schwere der jeweiligen Schädigung werden partielle oder totale Knieprothesen verwendet. Es werden modernste Implantate benutzt, die sowohl zementiert als auch zementfrei eingesetzt werden können. Die komplette Betreuung der Hüft- und Knie- Endoprothetik wird im St. Hubertus-Stift von der Eigenblutspende bis hin zur Nachsorge auf höchstem Standard geleistet. Darüber hinaus bietet das Haus auch eine umfassende Versorgung im Bereich der Schulterchirurgie mit Endoprothetik durch Dr. med. Harald Bitschnau an.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat dem St. Hubertus-Stift in Ihrem Klinikkompass mehrfach eine herausragende Qualität, insbesondere in der Hüftendoprothetik, bescheinigt.

Kooperationen und zusätzliche Spezialisierung auf Schilddrüse
Ergänzend will das St. Hubertus-Stift künftig die Spezialisierung im Bereich der Schilddrüsenbehandlungen etablieren. Eine Kooperation mit Dr. Dr. med. Lutz Freudenberg ist bereits in Planung. „Wir machen gute Erfahrungen mit Netzwerkarbeit zugunsten der Patienten“, betont Dr. Rausch. „Beispiele für arbeitsteilige Vorgehensweisen sind unsere Kooperationen mit dem Krankenhaus in Erftstadt bezüglich der Schrittmacherimplantationen sowie die Zusammenarbeit mit Frau Dr. med. Maike Busch in Bedburg. Sie ist Fachärztin für Orthopädie und Rheumatologie, die unsere rheumatologischen Patienten operiert. Die bewährte enge Zusammenarbeit mit dem Frechener St.-Katharinen-Hospital kann sich künftig aufgrund deren neuer Klinik für Orthopädie und Sportmedizin ebenfalls weiter verstärken.“

*Info endoCert:
In Anlehnung an bewährte Initiativen zur Zentrenbildung bei der Behandlung wichtiger Erkrankungen anderer Fächer („Krebszentren“, „Brustzentren“, „Traumazentrum“ etc.) wurde ein Modell zur Zertifizierung eines EndoProthetikZentrums entwickelt, das sich auf die nachweisliche Durchführung von qualitätsfördernden Behandlungselementen in der endoprothetischen Versorgung der großen Gelenke stützt. Damit wird eine der bisherigen ungeregelten Versorgungsstruktur überlegene, medizinische Qualität, Patientenorientierung und wirtschaftliche Effizienz angestrebt.

Struktur- und Prozessqualität sind äußerst unterschiedlich. Mit der Initiative sollen einheitliche Anforderungen an die endoprothetische Versorgung formuliert werden. Dies betrifft u.a. die Faktoren:

  • Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie
  • Anzahl der Eingriffe bezogen auf unterschiedliche Indikationen
  • Strukturmerkmale der Patientenversorgung (Bettenzahl, apparative Ausstattung, Zahl der beschäftigten Mitarbeiter, etc.)
  • Beteiligung an Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Wissenschaftliche Aktivität

Der EndoCert-Zertifizierungsprozess stellt die Gesamtheit aller Tätigkeiten rund um die Überprüfung der Konformität der Einrichtungs-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität dar. Prüfkriterien für die Zertifizierung von EndoProthetikZentren sind die durch die Fachgesellschaft formulierten Anforderungen.

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