Bewusstsein schärfen gegen unerwünschte Krankmacher

Das Thema „multiresistente Keime“ ist zwar in der Öffentlichkeit längst angekommen, gerät aber zwischenzeitlich oft wieder in den Hintergrund.

Bewusstsein schärfen gegen unerwünschte Krankmacher

Am St. Hubertus-Stift in Bedburg gehen die Hygiene-Fachkräfte deshalb jetzt einen Schritt weiter und informieren darüber, wie alle mit einfachen Mitteln dazu beitragen können, Infektionsgefahren wirksam einzudämmen. Unter der Federführung von Sr. Gerlinde hat sich das St. Hubertus-Stift der landesweiten Initiative gegen multiresistente Keime angeschlossen.

Die Initiative soll die Bevölkerung über Krankheitserreger, Antibiotikaresistenzen und Infektionsschutz aufklären. Neben Broschüren, Plakaten und einer Website beinhaltet die bundesweite Informationsoffensive auch eine Wanderausstellung, die vom 24. Juni bis 7. Juli 2015 im Eingangsbereich des Bedburger Krankenhauses zu sehen ist.

„Hygiene ist ein zentraler Bestandteil ärztlicher und pflegerischer Tätigkeiten. Damit auch die Patientinnen und Patienten ihren Teil dazu beitragen, die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, ist es wichtig, sie zu sensibilisieren“, erklären Geschäftsführer Jakob Josef Schall und Sr. Gerlinde vom Bedburger Hospital. „Zu unseren eigenen umfangreichen Schutzmechanismen gehören zum Beispiel regelmäßige Kontrollgänge, Laboruntersuchungen, aber auch der Austausch in Netzwerken. Wir arbeiten unter anderem im Netzwerk mre-regio-rhein-ahr mit, um uns mit den Kollegen in anderen Häusern zu beraten und um multiresistente Erreger unter Kontrolle zu halten. Krankenhaushygiene und Infektionsschutz stehen bei uns ganz oben auf der Prioritätenliste." Dem Aktionsmotto: „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ wolle man sich deshalb zusätzlich aktiv anschließen.

Plakate und Broschüren, die überall im St. Hubertus-Stift ausliegen, informieren anschaulich über die Verbreitungswege von Keimen und über das gründliche Desinfizieren der Hände. Die Wanderausstellung zeigt, wie Krankheitskeime und deren Behandlung mit Antibiotika medizingeschichtlich einzuordnen sind. Hygienefachkraft Sr. Gerlinde: „Die Öffentlichkeit wird über die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge aufgeklärt und wir geben Hinweise, wie Krankenhauspatienten und -besucher selbst zur Prävention beitragen können. Damit verhindern wir nicht nur die unnötige Verbreitung von krankmachenden Keimen, sondern tragen auch dazu bei, Verunsicherungen abzubauen. Man kann mit einfachen Mitteln, vor allem mit konsequenter Händedesinfektion, viel erreichen.“

Initiator der Informationsoffensive unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), der Dachverband der 370 nordrhein-westfälischen Krankenhäuser. Info: www.keine-keime.de

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